Motivation: Wie Sie Ihre Selbstdisziplin steigern
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Wie Sie Ihre Selbstdisziplin steigern
Worum es geht:
- Der eigene Antrieb als Basis für Selbstdisziplin
- Zeitbegrenzungen und Prioritäten als Rahmen für Ihr Ziel
- Nutzen Sie Ihren persönlichen Rhythmus, um diszipliniert an sich zu arbeiten
- Vorbilder suchen, Negativität ausblenden
- Belohnungen sorgen für noch mehr Disziplin
- Realistische Ziele und kleine Schritte
- Selbstbetrug um jeden Preis vermeiden
- Mentale Hürden überwinden und Spaß dabei haben
Wer mit einer guten Portion Selbstdisziplin durchs Leben geht, erreicht seine Ziele mit höherer Wahrscheinlichkeit – sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich. Wie Sie vermutlich wissen, ist Disziplin eine Tugend, die als schwer zu meistern gilt, nach der sich aber die meisten Menschen sehnen. Wenn Sie selbstdisziplinierter werden möchten, aber nicht wissen, wie, sind Sie hier genau richtig.
Der eigene Antrieb als Basis für Selbstdisziplin
Wenn Sie Dinge nur tun oder Ziele nur verfolgen, weil andere es von Ihnen erwarten, werden Sie nie Ihr Bestes geben können. Es ist daher wichtig, dass der Wunsch nach einem besseren Job, einem gesünderen Leben oder irgendetwas anderem aus Ihrem Inneren kommt. Wenn Sie den höheren Sinn hinter einem Ziel erkennen, fällt es Ihnen viel leichter, die nötige Disziplin für den erforderlichen Aufwand aufzubringen. Hören Sie in sich hinein und fragen Sie sich ganz ehrlich: Ist Ihr Ziel wirklich Ihr persönlicher Wunsch oder wollen Sie nur anderen gefallen? Die eigene Selbstdisziplin für andere aufrechtzuerhalten, funktioniert auf Dauer einfach nicht.
Zeitbegrenzungen und Prioritäten als Rahmen für Ihr Ziel
Ohne einen konkreten Plan ist es schwer, die nötige Disziplin aufzubringen, um das Ziel zu erreichen. Versuchen Sie daher, Prioritäten zu setzen. Am besten überlegen Sie sich in festen Abständen – wöchentlich, täglich oder einmal im Monat –, was Sie noch erreichen wollen und welche Aufgaben Priorität haben. Setzen Sie sich außerdem einen konkreten Zeitpunkt, bis zu dem Sie wichtige Aufgaben erledigt haben wollen. Das motiviert Sie, früher anzufangen, anstatt die Erledigung von Aufgaben auf einen anderen Tag zu verschieben.
Wenn Sie Fristen ansetzen, die zu weit in der Zukunft liegen, neigen Sie dazu, undiszipliniert zu werden. Sie haben ja noch genug Zeit, es gibt überhaupt keinen Druck, oder? Warum sollten Sie also sofort an die Arbeit gehen? Dieses Denken ist alles andere als hilfreich, um ein hohes Maß an Disziplin aufrechtzuerhalten. Setzen Sie sich daher lieber engere Fristen – auch wenn Ihnen sonst niemand vorgibt, bis wann Sie Ihr Ziel erreicht haben sollten.
Nutzen Sie Ihren persönlichen Rhythmus, um diszipliniert an sich zu arbeiten
Jeder Mensch ist anders. Das gilt insbesondere für die eigene Leistungsfähigkeit und den Tagesrhythmus. Während manche Menschen morgens am leistungsfähigsten sind und nachmittags ein Tief erleben, arbeiten andere nachts am besten. Indem Sie sich selbst besser kennenlernen und dann nach Ihren tageszeitlichen Vorlieben handeln, steigern Sie automatisch Ihre Disziplin. Am besten erledigen Sie alle Aufgaben, die Ihnen besonders wichtig sind, zu der Tageszeit, zu der Sie sich am effektivsten konzentrieren können. Regelmäßige Pausen sind natürlich wichtig, um stets Höchstleistungen erbringen zu können.
Auch in dieser Hinsicht sind die Menschen unterschiedlich. Manche brauchen beispielsweise mehr Schlaf als andere oder neigen zu schnellerer körperlicher Erschöpfung. Konzentrieren Sie sich auf Ihren Geist und Ihren Körper und nicht darauf, was andere tun. Wenn Sie keine individuellen Strategien entwickeln, die am besten zu Ihnen passen, kann sich das leider negativ auf Ihre Disziplin auswirken.
Vorbilder suchen, Negativität ausblenden
Wenn Sie Vorbilder haben, können Sie von diesen in Sachen Disziplin einiges lernen. Kennen Sie jemanden in Ihrem direkten Umfeld, der bereits Dinge erreicht hat, von denen Sie noch träumen? Dann beobachten Sie diese Person und überlegen Sie, in welchen Bereichen sie am diszipliniertesten ist. An Ihrem Vorbild können Sie sehen, dass sich ein eiserner Wille gepaart mit harter Arbeit und Ausdauer auszahlt. Wenn diese Person es schaffen kann, können Sie es auch. Wenn Sie sich jemals demotiviert fühlen, denken Sie an Ihr Vorbild und wie diese Person in einer solchen Situation reagieren würde. Aufgeben wäre sicherlich keine Option!
Natürlich eignen sich nicht alle Menschen als gutes Vorbild. Es wird immer Personen in Ihrem Leben geben, die alles andere als inspirierend sind. Versuchen Sie, deren Negativität nicht auf sich abfärben zu lassen. Wenn es Freunde, Bekannte, Kollegen oder gar Verwandte gibt, die daran zweifeln, dass Sie Ihre Ziele erreichen, versuchen Sie, mit ihnen nicht über das Thema zu sprechen. Lassen Sie Kritik an sich abprallen, wenn Sie das Gefühl haben, dass sie nicht gerechtfertigt ist. Leider gibt es viele Menschen da draußen, die mit ihrem eigenen Leben nicht zufrieden sind. Lassen Sie dies nicht zu Ihrem Problem werden – ziehen Sie Ihr Ding durch!
Belohnungen sorgen für noch mehr Disziplin
Selbstdisziplin aus eigener Initiative aufrechtzuerhalten, ist alles andere als leicht. Nur wer regelmäßig positives Feedback von anderen erhält, wird sich motivieren können, dauerhaft sein Bestes zu geben. Leider ist es nicht selbstverständlich, ständig mit Lob überhäuft zu werden. Es ist daher unerlässlich, dass Sie sich selbst belohnen, wenn Sie beispielsweise eine Aufgabe besonders schnell, gut oder effizient erledigt haben. Wenn es sich um ein größeres Zwischenziel handelt, sollten Sie sich ebenfalls belohnen.
Die Belohnung kann entweder etwas Materielles sein oder eine kleine Auszeit in Form eines Ausflugs oder Urlaubs. Wer wiederholt gelobt wird oder Belohnungen erhält, bleibt langfristig motiviert. Indem Sie sich selbst belohnen, profitieren auch Sie auf lange Sicht von diesem Effekt. Natürlich ist es nach wie vor wichtig, Feedback von anderen einzuholen. Zufriedene Vorgesetzte, Kollegen oder Freunde können Ihnen einen echten Schub und den nötigen Antrieb geben, um weiterzumachen.
Realistische Ziele und kleine Schritte
Schon die Tatsache, dass Sie herausfinden wollen, wie Sie Ihre Disziplin steigern können, zeigt, dass Sie hoch hinaus wollen und bereit sind, alles zu geben, um dies zu erreichen. Dennoch sollten Sie Ihre Ziele nicht zu hoch stecken. Gibt es nur ein einziges großes Ziel, dessen Erreichen jahrelangen Einsatz und Verzicht erfordert, kann Ihre Disziplin auf lange Sicht darunter leiden. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich Zwischenziele überlegen, die Sie in regelmäßigen Abständen erreichen können. Das gibt Ihnen nicht nur mehr Antrieb, sondern hebt auch die Stimmung und lässt Sie im besten Fall unerwartete Fähigkeiten und Stärken an sich entdecken.
Diese Ziele sollten zeitlich nicht zu weit auseinanderliegen. Wie oben empfohlen, macht es auch Sinn, sich bei deren Erreichen zu belohnen. Und jeder einzelne Schritt bringt Sie Ihrem Gesamtziel immer näher. Schritt für Schritt. Große Pläne, die auf den ersten Blick vielleicht sogar unerreichbar schienen, rücken in greifbare Nähe. Dieser Weg bietet eine große Motivation und wird Sie auf lange Sicht viel glücklicher machen als ein verbissener Ansatz ohne jegliche Belohnung.
Selbstbetrug um jeden Preis vermeiden
Manche Menschen nehmen sich vor, selbstdisziplinierter zu sein, und wenn ihnen das nicht gelingt – etwa weil sie die oben genannten Tipps nicht kennen –, belügen sie sich selbst, weil sie sich die Niederlage nicht eingestehen wollen. Das dürfen Sie niemals zulassen, wenn Sie langfristig an sich arbeiten wollen! Natürlich gibt es jede Menge Versuchungen, die Sie mit Ihren neu erlernten Disziplinfähigkeiten bewältigen müssen. Was Sie unter keinen Umständen tun dürfen, ist, sich selbst etwas vorzumachen; das schadet Ihnen mehr, als es nützt. Wenn Sie beispielsweise ein Ziel einmal nicht erreichen, suchen Sie nicht nach Ausreden. Überlegen Sie stattdessen, was der tatsächliche Grund für Ihr Scheitern war, und versuchen Sie, für Ihren nächsten Versuch etwas daraus zu lernen.
Sie werden den Versuchungen des Alltags nicht immer ausweichen können. Ob es sich um kalorienreiche Süßigkeiten im Supermarkt handelt oder um die Social-Media-Kanäle, die Sie von Ihren wichtigen Aufgaben ablenken: Sie werden immer in Reichweite sein. Sie müssen lernen, mit dieser Freiheit umzugehen. Es bringt zum Beispiel nichts, sich die Nutzung des Smartphones für einen bestimmten Zeitraum komplett zu verbieten. Gewöhnen Sie sich stattdessen an, nur für kurze Zeit online zu gehen, um sich von einer anstrengenden Aufgabe zu erholen. Tabus bringen Sie nicht weiter. Seien Sie stattdessen ehrlich zu sich selbst und lernen Sie, die vielen Versuchungen des Alltags ab und zu als Belohnung zu nutzen. Dann macht das Ganze auch wieder mehr Spaß.
Mentale Hürden überwinden und Spaß dabei haben
Im Allgemeinen tun Menschen Dinge eher langfristig und mit Schwung, wenn sie Freude daran haben. Genau dasselbe Prinzip gilt auch für die Disziplin. Betrachten Sie den Aufbau Ihrer Selbstdisziplin als eine Aufgabe, die Sie jeden Tag aufs Neue herausfordert, die es Ihnen aber auch ermöglicht, sich stetig zu verbessern. Gehen Sie positiv an die Sache heran und haben Sie Spaß, anstatt zu verkrampft auf Zwischenziele oder kleine Belohnungen hinzuarbeiten. Wenn Sie ganz ehrlich zu sich selbst sind: Wichtige Aufgaben aufzuschieben oder gar ganz zu vermeiden, macht nicht wirklich Spaß. Aber wenn Sie diese Dinge erst einmal erledigt haben, inspiriert es Sie dazu, immer mehr Aufgaben mit immer besseren Ergebnissen zu bewältigen. Nutzen Sie dieses positive Gefühl, indem Sie sich wirksam selbst motivieren.